Stiftung Dialogik

1990 aufgrund einer grosszügigen Schenkung von Mary und Hermann Levin Goldschmidt-Bollag gegründet, besteht der Hauptzweck der Stiftung Dialogik darin, die Nachlässe des Stifters und der Stifterin zu erschliessen und deren Erforschung zu unterstützen sowie im Sinne ihres Lebenswerks die Forschung im Bereich der Geschichte des schweizerischen und deutschen Judentums und seiner kulturellen Schöpfungen zu fördern.

Die Stiftung war von 1990 bis 2006 mit dem Archiv für Zeitgeschichte an der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zurich verbunden, wo sich auch die Nachlässe des Stifters und der Stifterin befinden.Seit 2007 hat die Vertretung der ETH keinen Einsitz mehr in der Stiftung. Die Urheberrechte am literarischen Nachlass der Stifter liegen bei der Stiftung. Der im Archiv liegende Nachlass der Stifter ist für die Nutzung zu wissenschaftlichem Zwecke frei. (Details dazu im Jahresbericht zu den Jahren 2005 und 2006.)

Die Stiftung vergibt jährlich ein Dissertationsstipendium. Zu den Aktivitäten gehört eine sporadisch in Zürich stattfindende Gedenkvorlesung zur Erinnerung an Mary Levin Goldschmidt-Bollag und ihre Arbeit in der jüdischen Flüchtlingshilfe. Diese Reihe ist dem Thema der Flüchtlings- und Migrationspolitik gewidmet. Eine alljährlich in Toronto stattfindende Reihe von Gedenkvorlesungen hat das Werk von Hermann Levin Goldschmidt und dessen Kontext zum Thema.